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, 03. september 2010. - 02:11
 

 

Auf dem Gebiet von Dobrinj befinden sich zahlreiche kulturhistorische Sehenswürdigkeiten, die Ortschaften in der Dobrinja Region sind für die reiche und wertvolle Volkskunst bekannt: die Steinarchitektur, Volksmusik, Tanz, Brauchtum und Trachten, zahlreiche Kirchen und Steinbauten, Denkmäler und Schriften der glagolitischer Kunst zeugen von der langen Geschichte der Dobrinj Region und ihrem Kulturerbe.

Hier sind einige von ihnen:

Die Holzburg von Dobrinj, das Zentrum der gleichnamigen Gemeinde, errichtet auf einer, früher in strategischer Hinsicht sehr wichtigen, 200 Meter hohen Hochebene, zieht auch heute noch durch ihre Vielfälltigkeit der kleinen Stadt mit zahlreichen kulturhistorischen Denkmälern die Aufmerksamkeit an sich, weshalb sie auch „die Museumsstadt“ genannt wird. Zum erste Mal wurde sie im Jahre 1100 in einer Urkunde des „Ruhmreichen Dragoslavs“ erwähnt, als eine geordnete weltliche und kirchliche Ortschaft mit dem eigenen Richter, Notar und Pfarrer. Die Pfarrkirche des Heiligen Stjepans wird das erste Mal im Jahr 1100 erwähnt, und im Jahr 1510 bekommt sie einen Zubau. Aus dieser Zeit stammt auch eine Schüssel mit dem Reliefmotiv von dem Hauptaltar, die zu dem nationalen Kulturerbe gehört.

Die heutige architektonische Form mit der Vorhalle, „Cergan“ genannt, bekommt sie im großen und ganzen im Jahr 1602 und im 18. Jahrhundert wird sie dreischiffig. Im Jahr 1903 wurden die Holzaltare durch Marmoraltare ersetzt, dann wurden auch das Taufbecken und die Kanzel errichtet.

In Dobrinj befinden sich auch eine sakrale und eine ethnographische Sammlung, sowie eine Fossiliensammlung der Insel Krk, die Galerie „Infeld“ und die Galerie des Heiligen Antons.

Die sakralen Gegenstände wurden in den Kirchen, Kapellen und Sakristeien aufbewahrt und befinden sich erst seit der neueren Zeit auf einem gemeinsamen Platz.

Im Jahr 1981 wurde inoffiziell das sogenannte „Museum unserer kirchlichen Antiquitäten“ eröffnet, 1996 wurde offiziell das sakrale Museum eröffnet.

In der sakralen Sammlung sticht das „Prva knjiga“ („Das erste Buch“), des Domkapitels von Dobrinj hervor, in der sich die Kopie der Schenkungsurkunde des „Ruhmreichen Dragoslavs“, geschrieben in der glagolitischen Schrift, befindet, dann das Antipendium Paola Veneziana aus dem 14. Jahrhundert, die glagolitischen Schriften, Missalen, die ältesten Registerbücher in Kroatien aus dem Jahr 1560 und andere.


Die ethnographische Sammlung (gegründet Mitte des 20. Jahrhunderts) zählt über 1200 authentische, häusliche Handarbeiten, Werkzeuge für die Land- und Viehwirtschaft, Fischerwerkzeuge, Souveniers und andere Gegenstände der heimatlichen Volkskunst, von der Urzeit bis heute. Eine besondere Bedeutung der heimatlichen Sammlung von Dobrinj liegt in der Tatsache, dass sie nach der Anzahl der Exponate die größte Sammlung dieser Art auf der Insel Krk ist und zu den größten Sammlungen in Kroatien zählt. Die Galerie „Infeld“ ist im Besitz des Herren Peter Infeld aus Wien, einer der größten Kunstsammler der Welt.

Sie ist im Zentrum von Dobrinj untergebracht, im Gebäude, das im authentischen Stil renoviert wurde. Mit einer Fläche von 400 m 2 , wo die Ausstellungen von renomierten Künstlern stattfinden, die einige Jahre im voraus geplant werden.

 

Die Galerie „Sveti Anton“ befindet sich in der gleichnamigen Kirche, die im Einvernehmen mit der Diözese für die Ausstellungen der bildenden Kunst eingerichtet wurde, in der die Werke der bekannten einheimischen und ausländischen Künstler ausgestellt werden, auch in Zusammenarbeit mit Herr Infeld.

In der Ortschaft Sveti Vid befindet sich die gleichnamige kleine Kirche, ein seltenes Exemplar des altchristlichen, frühromanischen Gebäudes aus dem Jahr 1100, das gut erhalten und renoviert wurde,

Eine Reihe von wertvollen Denkmälern befinden sich in unseren Kirchen und in den Ortschaften wie z.B. in Klimno, Kras, Gabonjin, Gostinjac, Sužan, Soline, Polje usw.

 

 

 
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